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Star Dust

Performance von Natalia Romik

Ich möchte zehn Flugzeugmodelle zu Spiegel-Objekten verarbeiten, von denen ab einer gewissen Höhe silbernes oder buntes Konfetti zerstreut wird, das langsam auf die Erde fällt.


Der Spiegelstoff, der den Raum spiegelt, wird mal unsichtbar, mal funkelnd, abhängig von den Wetterverähltnissen und der Lage des Objekts. Das Hauptziel des „Sternenstaubes“ ist die ephemerische Teilnahme, Diffusion, Raum-Romanze der Teilnehmer mit unsichtbaren Gegenständen. Der Raum des ehemaligen Flughafens, im Grunde nicht öffentlich, im Sinne der Veröffentlichung, Eintritt und Teilnahme potenzieller Leiter des Staubes, gibt uns eine umfangreiche Vision der Zwischennutzung.

Spiegel-Objekte, getrennt von der Geschichte, Theorie und ihrer Bestimmung sind kein symbolisches Wesen. Ihr Ziel ist es, das Unsichtbare zu berühren, das Erfassen neu kreierter Situation an einem neuen Ort. Die Beziehung zwischen Empfänger und ephemerischer Form, in der sich alles spiegelt und alles stirbt, wird dank eines Spiegeltreibers möglich.  Die Luftinstallation wird von externen Faktoren abhängig sein – wie die Steuerung der Spiegelstrukturen, Wetter- und Lichtverhältnisse, Regen, Unterschiede im Sehfeld. Ein wichtiges Element des „Staubes“ ist eine Film- und Fotodokumentation.

 

 

Sonntag, 30.05.2010 | 17:00

Berlin Tempelhof Event
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